Mir reichts.

Wir dürfen nicht Schweigen bei soviel Menschenverachtung.
Danke für den Artikel.

Gerald Kitzmüller

Heute passierte einer der vielen tragischen Tiefpunkte dieses entsetzlichen Sommers, eines Wendepunktes in den letzten Jahrzehnten.

Das Flüchtlingsdrama der A4 ist in Worten nicht zu beschreiben.
Alleine, wenn ich mir bildlich vorstelle, was in diesem LKW los gewesen ist, wie die Menschen verzweifelt, panisch und agonisch waren, schnürt es mir die Kehle zu.

So viele Menschen starben am Weg in ein vermeintlich gelobtes Land, genannt „Europa“.
So viele erhofften sich Frieden und ein Aufatmen.

Unerwartet – auch für mich – zeigte Europa im Jahre 2015 eine verschollen geglaubte Fratze der Unmenschlichkeit.
Rassismus und Empathielosigkeit, unbeschreibliche Brutalität in den Köpfen von einer unüberschaubaren Menge an Menschen in Österreich und Deutschland (man denke nur an die letzten Ereignisse in Heidenau) zeigen nicht nur, dass NS-Gedankengut und Mördergedanken nach wie vor in unserer Mitte präsent sind, sondern dass diese Kretins (ich mag diese Individuen nicht mehr „Menschen“ nennen) immer dreister ihre empathielose Kloaken-Einstellung…

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